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Gestern in Hamburg: 1. Fahrrad-Großkontrolle der Polizei

Im vergangenen Jahr verunglückten 2.490 Radfahrer bei 3.298
Verkehrsunfällen auf Hamburgs Straßen. Sieben Menschen wurden
getötet. Bezogen auf alle Radfahrerunfälle haben Auswertungen
ergeben, dass in 37,6 Prozent aller Unfälle die Radfahrer
Hauptverursacher waren. Folgende Ursachen führen die Statistik an:
"Falsche Straßenbenutzung", Missachtung des Rotlichts, Vorfahrt- bzw.
Vorrangverletzungen sowie Fehler beim Einfahren in den fließenden
Verkehr.

Gerade das Thema "falsche Straßenbenutzung" birgt ein hohes
Gefährdungspotential und wird von Radfahrern unterschätzt. Denn viele
motorisierte Fahrzeugführer ziehen nicht in Betracht, dass Radfahrer insbesondere
Radwege häufig verbotswidrig in falscher Richtung benutzen.

An Montag legten deshalb die Polizei in besonderes Augenmerk auf die genannten Hauptunfallursachen. Insgesamt stellten die Beamten 62
Radfahrer fest, die auf der falsche Seite fuhren. Weitere 51
missachteten das Rotlicht an Ampeln.

Gerade in der so genannten dunklen Jahreszeit sind Radfahrer
besonders gefährdet, da sie oft schlecht zu erkennen sind. Die Polizei rät daher: Eine
funktionierende Lichtanlage am Fahrrad, auffällige Kleidung und
verkehrsgerechtes Radfahren minimieren das Unfallrisiko erheblich.


Bei 56,3 % aller Unfälle waren motorisierte Fahrzeugführer die Hauptverursacher bei Radfahrunfällen.

Häufiger Grund: Bei der überwiegenden Anzahl
der Unfälle wurden Radfahrer von Fahrzeugführern schlichtweg übersehen. Andere Hauptursachen waren: Fehler beim Abbiegen bzw. Vorfahrt- und
Vorrangverletzungen. Gerade beim Abbiegen müssen Fahrzeugführer damit
rechnen, dass Radfahrer kreuzen.
Vor allem bei widrigen Wetterbedingungen sollten sich Fahrzeugführer mehrmals vor dem Weiterfahren versichern, dass
kein Radfahrer kreuzt, meint der Polizeisprecher. Die technisch ausgereiften Fahrräder sind sehr schnell und werden daher oft unterschätzt - schreibt die Hamburger Polizei in ihrem Bericht.

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Quelle: 

Polizei Hamburg, Ralf Kunz

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