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Test Faltrad: Dahon Jifo

Faltrad Dahon Jifo
Faltrad Dahon Jifo

Faltrad: Dahon Jifo

Mit dem Faltrad Jifo hat Dahon, weltgrößter Faltradhersteller, ein etwas ungewöhnliches Faltrad auf den Markt gebracht. Das wohl einmalige Gestänge irritiert auf den ersten Blick.

Ohne es genau benennen zu können, macht es das Rad irgendwie asiatisch. Vielleicht liegt es auch an der Farbe, vielleicht an der kleinen Größe. Die lässt übrigens an der offiziell maximalen Fahrergröße von 1,93 Meter zweifeln. Soweit kann man Lenker und Sattelstütze niemals herausziehen. Auf Nachfrage nennt Dahon maximal 1,85 Körperlänge. Das klingt schon realistischer. Die Ausstattung umfasst lediglich sehr kurze Schutzbleche und Katzenaugen.

 

Fahreindruck

Der Faltmechanismus sieht nur kompliziert aus. Der Vorgang selbst ist unschlagbar einfach und schnell erledigt: Knopf drehend anheben, ein Schwung aus den Schultern und den Lenker klappen. Mit etwas Übung läuft das elegant in wenigen Sekunden! Das Ergebnis ist ähnlich kompakt. Über das kleine Paket freut sich auch jeder andere Gast in UBahn, Tram und Co. Der Magnet hält alles bombenfest zusammen. Eine gute Idee ist es, die einfach abnehmbaren Pedale in eine eigene Halterung zu stecken, wenn diese dort auch sicher halten würden.

Im gefalteten Zustand fehlen dem Jifo aber zwei Dinge: eine stabile Standfläche und Rollen für lange Bahnsteige. Sehr leicht, klein und wendig: Diese Stärken spielt das Jifo als Fahrrad aus. So ist es ideal im Nahverkehr. Leider ist das Rad schon 1,83 Meter großen Fahrern zu klein, hält man sich an die Auszugsgrenzen. Für kürze Pendelfahrten passt das aber gerade noch.

Fazit

Klein, ein bisschen frech, minimalistisch: so ist das Jifo sehr gut für den Pendlereinsatz mit Bus und Bahn geeignet. Und das Falten läuft wirklich einfach und schnell. Einige Schwächen ergeben unter dem Strich ein Gut.

Preis: 649,- €

Entnommen aus aktiv Radfahren 3/2013. Die Ausgabe können Sie hier bestellen.

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