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Andere Räder, andere Sitten?!

Die AGFK möchte das Thema Fahrrad und Integration voranbringen
Neubürgerradltour in München

Kampagne der AGFK Bayern zu Migration und Fahrrad

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen. Sie heißt „Radwelten“ und wird Kommunen im Umgang mit Zuwanderung unterstützen. Im Fokus steht dabei die Informierung der Kommunen in den wichtigsten Fragen rund um Neuankömmlinge, Migranten und Touristen im Bereich des Radverkehrs.

Nicht nur die Deutschen lieben das Fahrrad. Für viele Flüchtlinge und Migranten ist das Fahrrad ein ökonomisches und flexibles Fortbewegungsmittel in der neuen Heimat. Für andere wiederum ist das Rad stigmatisiert als ein Fahrzeug der Armen oder ausschließlich bei Männern üblich. Im Kontakt mit ausländischen Mitbürgern können daher viele Fragen aufkommen, beispielsweise: Warum können viele muslimische Migrantinnen nicht Fahrradfahren? Sind Asylbewerber eigentlich versichert, wenn sie einen Unfall auf dem Fahrrad bauen? Was gilt es zu beachten, wenn man Fahrradwerkstätten in Flüchtlingsunterkünften aufbaut?

Hilfreiche Hinweise für Kommunen

Nun widmet sich die AGFK Bayern dem Thema, um den Radverkehr im Freistaat zu fördern. Mit der Kampagne beleuchtet sie die verschiedenen Bereiche des Radverkehrs für ausländische Mitbürger. Damit sollen die häufigsten Fragen und Missverständnisse bezüglich der Radkulturen in verschiedenen Ländern beantwortet werden. Auch stellt die Kampagne Best-Practice-Beispiele zum Thema Fahrradintegration vor und sammelt hilfreiche Hinweise für Kommunen, die das Fahrrad nicht nur für Einheimische als Fortbewegungsmittel fördern möchten. Auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft werden ab sofort regelmäßig neue Infotexte zum Thema erscheinen, die ersten sind schon online. 

Die AGFK Bayern ist ein Netzwerk aus 45 bayerischen Kommunen, die sich für die Radverkehrsförderung in Bayern einsetzt.

Quelle: Pressemitteilung AGFK Bayern

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