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Lea-Mittelstandspreis für Vaude

ab 2. von links: Buba Njie, Abdoulie Barry, Sarra Braa (alle VAUDE Manufaktur) und Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, baden-württembergische Wirtschaftsministerin, bei der Preisverleihung
ab 2. von links: Buba Njie, Abdoulie Barry, Sarra Braa (alle VAUDE Manufaktur) und Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, baden-württembergische Wirtschaftsministerin, bei der Preisverleihung

Vaude erhält Auszeichnung für soziale Verantwortung

Vaude engagiert sich seit Jahren dafür, geflüchtete Menschen ins Arbeitsleben zu integrieren. Anfang Juli 2017 wurde der Outdoor-Ausrüster aus Tettnang mit dem Mittelstandspreis „Lea“ (Leistung, Engagement, Anerkennung) für vorbildliches soziales Engagement ausgezeichnet.

Vaude bieten Geflüchteten Bewerbertrainings, Workshops sowie individuelle Unterstützung bei der Wohnungssuche oder Behördengängen. Außerdem hat Vaude mittlerweile neun Geflüchtete aus sieben Ländern fest angestellt. Unter ihnen Buba Njie und Abdoulie Barry aus Gambia, die auch bei der Preisverleihung anwesend waren. „Der Preis ist eine tolle Wertschätzung für unser Engagement. Wir hoffen, dass die Menschen, die bei uns arbeiten und gut integriert sind, auch bleiben dürfen. Drei der Kollegen haben einen Ablehnungsbescheid für ihr Asylverfahren erhalten und sind jetzt im Klageverfahren“, so Lisa Fiedler, Unternehmensentwicklung und CSR bei Vaude. 

Unter 300 Bewerbern durchgesetzt

Geflüchteten Menschen den sozialen Einstieg erleichtern und eine berufliche Perspektive bieten – mit diesem Ansatz konnte Vaude die Fachjury des Lea-Mittelstandspreises überzeugen. Das Familienunternehmen aus Tettnang setzte sich unter über 300 Bewerbern durch und wurde in der Kategorie „bis 500 Mitarbeiter“ mit dem begehrten Lea-Löwen ausgezeichnet. Der Preis wird seit 2007 jährlich von den Wohlfahrtsverbänden Diakonie und Caritas sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg an kleine und mittlere Unternehmen verliehen, die sich glaubwürdig für die Gesellschaft einsetzen.

Klassische Win-Win-Situation

Vaude engagiert sich seit 2015 für geflüchtete Menschen. Die Initiative wurde stark von den Mitarbeitern getragen, die einen internen Helferkreis bildeten. So öffnete Vaude seine Sportkurse des betrieblichen Gesundheitsmanagements für Geflüchtete, 2016 gab es in Zusammenarbeit mit dem Asylnetzwerk Tettnang spezielle Nähworkshops. Vaude organisierte einen Tag der offenen Tür für Geflüchtete mit Bewerbungstraining, sowie kostenlose Deutschkurse für geflüchtete Mitarbeiter. Dieses Engagement stellt auch für Vaude eine Chance dar: Das Familienunternehmen kann neue qualifizierte Fachkräfte in Berufsbildern gewinnen, die in Deutschland nicht mehr ausreichend ausgebildet werden. Eine klassische Win-Win-Situation, von der beide Seiten profitieren.

 

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Quelle: 

Pressemitteilung VAUDE

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