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Stiftung Warentest prüft Trekkingräder

Fahrrad-Prüfstand der Stiftung Warentest
Fahrrad-Prüfstand der Stiftung Warentest

Gemeinsam mit dem ADAC hat die Stiftung Warentest Trekkingräder getestet

Die Stiftung Warentest und der ADAC haben in einem Test Trekkingräder unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden zwanzig Räder getestet, nur zwölf davon werden zum Kauf empfohlen. In der Fahrradbranche regt sich Kritik.

Im Test waren Trekkingräder in Damen- und Herrenversion, mit abgesenktem und hohem Oberrohr zu Preisen der Marken Kalkhoff, Kreidler, KTM, Pegasus, Raleigh, Stevens, Victoria, Diamant, Hercules und Gudereit. Getestet wurde im Labor und auf der Straße – geprüft wurden dabei Fahrverhalten, Handhabung, Sicherheit, Haltbarkeit, und enthaltene Schadstoffe.

Nur 12 Räder laut Test empfehlenswert
Bei den Damenrädern wurde sieben Mal die Note „Gut“ vergeben, nur fünf Mal gab es ein „Gut“ bei den Herrenrädern. Den Dauertest im Labor überstanden die Rahmen des Gudereit LC-45 und des Pegasus Opero nicht durch einen Bruch an der Schweißnaht zwischen Steuer- und Oberrohr. Sie wurden dadurch komplett abgewertet. Die Zweirad-Einkaufsgenossenschaft ZEG kritisiert diese Abwertung. Prüfergebnisse anderer Sicherheitsinstitute hätten beim Pegasus keine Mängel festgestellt, die Kriterien der Stiftung Warentest seien zum einen unklar, zum anderen nicht konsistent. Es habe bei dem genannten Modell bisher keine Beanstandungen von Verbrauchern gegeben.
 
Es ist nicht das erste Mal, dass die Fahrradbranche mit den Ergebnissen der Stiftung Warentest unzufrieden ist. Als im vergangenen Jahr E-Bikes getestet wurde, hatte es auch umstrittene Abwertungen gegeben.

 

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