Reise

1200 Kilometer auf dem Rad durchs Ruhrgebiet

Zeche Ewald in Herten.   Foto: radrevier.ruhr/Jochen Tack
Zeche Ewald in Herten. Foto: radrevier.ruhr/Jochen Tack

 

1200 Kilometer. So lang ist ungefähr der Weg von Berlin bis ­Venedig mit dem Auto. 1200 Kilometer kann man aber auch in einer der bewegtesten und wandlungsfähigsten Regionen Deutschlands entdecken, dem Ruhrgebiet. Und zwar komplett mit dem Fahrrad auf den Radwegen des neuen radrevier.ruhr! Hoch oben auf umgebauten Trassen, die früher der Bahn vorbehalten waren, gemütlich am Wochenende im Grünen auf den Spuren von Römern und Bergarbeitern sowie staufrei und fix für Pendler über den neuen Radschnellweg Ruhr – RS1. Von der sprudelnden Quelle der Ruhr im Sauerland bis zur Mündung an der schimmernden Rheinorange in Duisburg. Vom gebirgigen Teutoburger Wald bis zu den sanften Ebenen am Niederrhein.

Schätze am Wegesrand

Egal, ob es eine Tour entlang des idyllischen RuhrtalRadwegs, der historischen Römer-­Lippe-Route oder der Route der Industriekultur per Rad wird: Die unterschiedlichen und meist flachen Strecken mit ihren kleinen und großen Schätzen am Wegesrand lassen sich beliebig kombinieren und sind für sportliche Radwanderer ebenso wie für Familien, Freundesgruppen und Senioren geeignet. Auf der Homepage des radrevier.ruhr stehen dazu verschiedene Routenvorschläge und Tourentipps bereit. Hier kann jeder im Vorfeld seinen persönlichen Einstiegspunkt in das weit verzweigte Radwegenetz wählen und kurze oder lange Etappen ganz nach eigenen Wünschen zusammenstellen.

Wer dann mal eine Rast braucht, kann unterwegs immer ein kaltes Getränk im Schatten ehemaliger Fördertürme, ein Picknick am grünen Flussufer oder eine ausgedehnte Mittagspause in den vielen gemütlichen und fahrradfreundlichen Restaurants genießen. Bei kleinen Abstechern lassen sich neben typischer Ruhrkultur mit urigen Trinkhallen und geschichtsträchtigen Zechengeländen außerdem auch historische Schlösser, moderne Museen und sogar Gelegenheiten zum Shoppen finden. Abseits von lärmendem Straßenverkehr und roten Ampeln warten hervorragend ausgebaute Radwege mit weiten Ausblicken über Wälder und Seen und geben geheime Einblicke in die Hinterhöfe und Gärten frei. Einblicke in eine Region, die sich ständig verändert und sich in den vergangenen Jahrzehnten von einem Industriegebiet mit rauchenden Schloten zu einer grünen Landschaft voller Kunst, Kultur und Freizeitspaß entwickelt hat.

Stressfrei nach Zahlen fahren

Damit die Orientierung im radrevier.ruhr mit seinen vielen Haupt- und Nebenrouten im kommenden Jahr noch leichter fällt, wird ein flächendeckendes Knotenpunktsystem entstehen, bei dem Radler dann ganz einfach und stressfrei nach Zahlen fahren können. Schon jetzt informieren an vielen Stellen bunte und großformatige Tafeln auf den Routen über Sehens­wertes, Restaurants und Unterkünfte in der Nähe. Auch im Digitalen gibt es Neues: Ein detaillierter Routenplaner macht es bald möglich, die ganz persönliche Traumroute zu finden und zu planen.

Natürlich sind im radrevier.ruhr nicht nur einzelne Tagesausflüge möglich, sondern auch lange Wochenenden und oder gleich der ganze Urlaub. Entlang der großen Radwanderwege wie dem RuhrtalRadweg oder der Römer-Lippe-Route finden müde Radler Unterkünfte von der Jugendherberge über das gemütliche Fachwerk-Ferienhaus bis hin zum modernen Hotel. Insbesondere die Partnerbetriebe des radrevier.ruhr sind mit dem ADFC-Zertifikat „bett+bike“ ausgezeichnet und damit besonders fahrradfreundlich. Und sollte unterwegs mal der Reifen schlapp machen oder die Kette abspringen, helfen die vielen Radservice-Stationen entlang der Wege auf unkomplizierte Weise.

Für die Planung zur Anreise ins radrevier.ruhr, die Buchung von Unterkünften, Pauschaltouren oder einfach zum Abstecken der eigenen Lieblingsroute gibt es zahllose Informationen auf www.radrevier.ruhr und www.facebook.com/radrevier.ruhr.
 

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