Reise

Bahntrassenwege durch Hunsrück und Eifel

Die Wälder und Moore im Hunsrück sind beeindruckend.
Die Wälder und Moore im Hunsrück sind beeindruckend.

 

Die Wälder, Moore, Felslandschaften und Wiesen im Hunsrück machen die Mittelgebirgslandschaft zu einem besonderen Kleinod in Rheinland-Pfalz. Das Bahntrassenradeln auf fast steigungsfreien Strecken fernab vom Straßenverkehr wird bei Familien immer beliebter. Zwischen Emmelshausen, Kastellaun und Simmern wurde die alte Bahntrasse der Hunsrückbahn zum Radweg umgebaut. Benannt nach dem berüchtigten Räuberhauptmann Schinderhannes, der einst in den tiefen Wäldern des Hunsrücks sein Unwesen trieb, bietet der 38 Kilometer lange Schinderhannes-Radweg ebenen Radelspaß mit schönen Weitblicken über die Höhen des Hunsrücks.

Der Ruwer-Hochwald-Radweg führt ebenfalls über eine ehemalige Bahntrasse, auf der noch bis in die 1980er-Jahre die Hochwaldbahn verkehrte. Auf knapp 50 Kilometern zwischen Trier-Ruwer und Hermeskeil geht es zwischen Wald und Wiesen, Weinbergen und kleinen Dörfern zumeist direkt am Fluss Ruwer entlang. Da die Strecke größtenteils flach verläuft und nur wenige leichte Steigungen enthält, ist sie vor allem für Familien mit Kindern geeignet.

Die Radtouren durch Felsenlandschaften oder entlang der Flüsse der Eifel sind so abwechslungsreich, dass jedes Radlerherz gleich ein paar Takte höher schlägt. Ein entspannender Genuss ist es, auf den neun Bahntrassenradwegen zu radeln, die auf Viadukten über liebliche Täler führen und so manchen Eifelberg im Tunnel durchqueren. Zu sehen gibt es viel, zum Beispiel Raubritterburgen, Museen zum Vulkanismus und Klöster.

Weitere Infos unter:
www.gastlandschaften.de/radfahren

News: 

In News anzeigen

Themen, die Sie interessieren könnten