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Radroute des Jahres 2008 in NRW: Friedensroute

Die 170 Kilometer lange Friedensroute, ein als Rundweg angelegter Radfernweg zwischen den historischen Rathäusern Münsters und Osnabrücks, macht Geschichte wieder lebendig: Einst verhandelten in diesen beiden Städten die gegnerischen Parteien über das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Zwischen den Verhandlungsorten sorgten berittene Postkuriere, die "Freud- und Friedenbringende Reiter", für eine zuverlässige Nachrichtenverbindung. Der Erfolg ist bekannt: Die Verhandlungen führten schließlich zum Westfälischen Frieden von 1648. Fahrradfahrer können den Spuren der „Friedensreiter“ bereits seit 1998 folgen, als die Westroute der Friedensroute eingeweiht wurde. Seit 2005 steht Radlern auch die Ostroute zur Verfügung. Beide Strecken der ehemaligen Reichspostlinie sind sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Natur- und Kulturliebhaber ideal: Den Radler erwartet eine landschaftlich und kulturhistorisch abwechslungsreiche Route durch Parklandschaften, über sanfte Hügel bis hin zur herausfordernden Bergetappe. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang der Route gehören historische Ortskerne, etwa in Greven, Lienen und Telgte, sowie die Schlösser in Bad Iburg und Ostbevern. Besonders für Familien bietet sich die Friedensroute an: Aufgrund der asphaltierten und breiten Streckenabschnitte ist sie sehr leicht zu befahren.

Ausführliche Informationen mit Routenübersicht, Etappeninformationen und Serviceangeboten erhalten interessierte Radwanderer im Internet unter www.friedensroute.de oder über die kostenlose Service-Hotline der Münsterland Touristik Grünes Band e.V. unter 0800/9392919. Hier sind auch ein kostenloser Informationsflyer sowie eine im Bielefelder Verlag erschienene Radwanderkarte (9,95 Euro) erhältlich. Auf der Homepage steht außerdem ein GPS-Track zum Herunterladen bereit. Der Wettbewerb „Radroute des Jahres in NRW“ wurde durch die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsoffensive Fahrradtourismus initiiert, in der der Nordrhein-Westfalen Tourismus e.V., die NRW-Ministerien für Wirtschaft und für Verkehr, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW) sowie verschiedene regionale Tourismusverbände vertreten sind. Die Auszeichnung wird einmal im Jahr an eine qualitativ besonders hochwertige Radroute verliehen. Zu den Mindestanforderungen gehören gut ausgebaute Wege, eine durchgehende Zielwegweisung modernen Standards und diverse Serviceleistungen für Radfahrer.

Die „Friedensroute“ erhielt als vierter Radweg das begehrte Qualitätssiegel. Zuvor wurden bereits der „EmsAuenWeg“, die „Route der Industriekultur per Rad“ sowie der „RuhrtalRadweg ausgezeichnet.

Weitere Infos unter:
www.friedensroute.de

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Quelle: 

NRW-Tourismus

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