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Rückenschmerzen adé!

Auch für Radfahrer ist es wichtig, die Rückenmuskulatur zu stärken
Auch für Radfahrer ist es wichtig, die Rückenmuskulatur zu stärken

Ergänzendes Training für Radfahrer gegen Rückenbeschwerden

Radfahren zählt zu den beliebtesten und gesündesten Outdoor-Sportarten weltweit. Allerdings sorgen eine falsche Haltung sowie eine nicht korrekte Einstellung von Lenker und Sattel dafür, dass viele Radfahrer auf Dauer unter Rückenbeschwerden leiden. Wer neben seinen regelmäßigen Radtouren auf spezielle Übungen zurückgreift, der kann der Schmerzen jedoch Herr werden und künftig wieder schmerzfrei Radfahren.
Das Körperzentrum stärken
Während das Radfahren in erster Linie die Beine sowie die allgemeine körperliche Fitness trainiert, geraten andere Muskelgruppen in den Hintergrund, wodurch Schmerzen gerade im Bereich des Rückens die Folge sein können. Daher ist es für regelmäßige Radfahrer wichtig, Bauch- und Rückenmuskulatur gezielt zu trainieren, um diesen Schmerzen vorzubeugen oder sie zu beheben. Einfache Übungen können dabei helfen, beide Muskelgruppen zu stärken und Rückenbeschwerden zu mindern. Eine simple Übung, mit deren Hilfe sowohl Bauch- und Brustmuskulatur als auch der breite Rückenmuskel trainiert werden kann, sieht wie folgt aus: Legen Sie sich auf den Boden und stellen Sie dabei die Beine auf. Drücken Sie den Rücken nun durch, sodass die Lendenwirbelsäule komplett auf dem Boden aufliegt. Legen Sie parallel dazu die Arme seitlich vom Körper ab, sodass die Fingerspitzen in Richtung der Beine zeigen. Aus dieser Position heraus heben Sie nun beide Arme und führen Sie diese langsam am Kopf vorbei bis die Hände den Boden hinter dem Kopf berühren. Auf dem gleichen Weg führen Sie die Arme wieder zurück in die Ausgangsposition. Die Übung sollte etwa zehnmal wiederholt werden. Wer sich für zusätzliche Übungen entscheidet, der kann darüber hinaus spezielle Fitnessgeräte nutzen, um sein Trainingsprogramm zu intensivieren. Kleine Fitnessgeräte wie Bauchtrainer lassen sich platzsparend verstauen und ermöglichen ein schnelles und intensives Training innerhalb von wenigen Minuten.
Falsche Haltung kann gravierende Folgen haben
Weiterhin ist das Radfahren zwar durchaus gesund und gelenkschonend, jedoch gibt es vor allem im Rücken Muskelgruppen, die beim Radeln wenig bis gar nicht beansprucht werden und auf Dauer schwinden können, sofern kein effektiver Ausgleich erfolgt. Demnach sollte auch deutlich sein, wie wichtig das Training des Rückenstreckermuskels ist. Wer diesen nicht ergänzend trainiert, der steigert sogar das Risiko auf einen Hexenschuss sowie Bandscheibenbeschwerden. Um den Rückenstrecker zu trainieren, gibt es eine einfache Übung, die zuhause oder auch im Büro durchgeführt werden kann. Legen Sie sich hierzu mit ausgestreckten Beinen auf den Boden und legen Sie die Hände neben das Gesäß. Stemmen Sie nun den Oberkörper nach oben und heben Sie das Gesäß an, bis Fersen und Schultern eine Linie ergeben. Halten Sie diese Position für fünf bis zehn Sekunden und wiederholen Sie die komplette Übung bis zu zehnmal.

Fotos: Jürgen Amann

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