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World Bicycle Relief verdoppelt Spende

Weihnachtskampagne „Mein Weg“ von World Bicycle Relief

Menschen in ländlichen Entwicklungsregionen mit robusten Fahrrädern auszustatten – das ist das Ziel der Organisation World Bicycle Relief. Wer jetzt für die internationale Hilfsorganisation spendet, bekommt seine Spende verdoppelt - die Aktion geht noch bis zum 31. Dezember 2016.

Die aktuelle Kampagne von World Bicycle Relief heißt „Mein Weg” und legt ihren Focus auf junge Mädchen. Denn für 29 Millionen Mädchen weltweit endet die Schulbildung bereits nach der Grundschule. Sie brechen deutlich öfter die Schule ab als Jungen im selben Alter. Die Gründe dafür sind mehr Pflichten im Haushalt, der lange und oft unsichere Weg zur Schule, sexuelle Übergriffe und frühe Heiraten. World Bicycle Relief setzt sich mit seinem Bildungsprogramm BEEP (Bicycles for Educational Empowerment Programme) dafür ein, dass Mädchen einen besseren Zugang zu Bildung erhalten. Mit Fahrrädern sind sie schneller und sicherer unterwegs, besuchen länger die Schule und erlangen höhere Bildungsabschlüsse. Damit übernehmen sie auf lange Sicht mehr Verantwortung für Entwicklung in ihren Familien und Gemeinden.

Fokus auf Bildung für Mädchen

Die „17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung” („Sustainable Development Goals“) der Vereinten Nationen rufen zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Millionen Menschen in Entwicklungsländern auf – mit besonderem Blick auf die Situation von Frauen und Mädchen. Wenn Frauen eine höhere Bildung erreichen, profitiert die gesamte Gemeinschaft davon. Das zeigen langjährige Studien. Eine Erklärung der Vereinten Nationen in 2015 betont: „Wenn sie in Jugendjahren gezielt gefördert werden, haben Mädchen das Potential die Welt zu verändern“. Den Zugang zu Bildung sicherzustellen ist der erste Schritt auf diesem Weg.

Buffalo-Fahrräder für mehr Bildung in Kenia

„Mein Weg” erzählt die Geschichten von Dianah und Angela, zwei Schülerinnen der Bukhaywa Secondary School in Kenia, die i2015 und 2016 Buffalo-Fahrräder im Rahmen des Bildungsprogramms BEEP bekamen. Dianah ist 18 Jahre alt und will später Professorin werden.

Höhere Anwesenheit in der Schule

Bevor sie das Rad bekam, hat Dianahs Mutter sich häufig Sorgen um ihre Tochter gemacht. „Ich hatte Angst um Dianah“, sagt Rofina, Dianahs Mutter. „Auf dem langen Weg zur Schule ist Dianah allen Gefahren ausgesetzt. Außerdem war sie oft zu spät in der Schule, obwohl sie sehr früh morgens losging.“ Seitdem Dianah ein Fahrrad hat fühlt sie sich sicherer. Sie kann einfach davon fahren, wenn sie von Männern angesprochen wird und spart viel Zeit. Jetzt ist sie nicht mehr im Dunkeln unterwegs. Dianahs Schule verzeichnet auch allgemein eine deutlich höhere Anwesenheitsrate der Schüler, seitdem die Fahrräder verteilt wurden. Die stellvertretende Schuldirektorin Monica Mudonidingo ist sicher, dass sie in der Region so vor allem auch frühen Schwangerschaften und Heiraten vorbeugen können.

Mehr Infos zur Kampagne unter https://worldbicyclerelief.org/de/mein-weg/

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Quelle: 

Pressemitteilung World Bicycle Relief

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