Test & Technik

Ausprobiert: Sitcom-Akkuscheinwerfer mit Sensor

Den Scheinwerfer Sitcom gibt es in verschiedenen Farben
Den Scheinwerfer Sitcom gibt es in verschiedenen Farben

Akkuscheinwerfer von Sitcom

Einmal einschalten – (fast) nie mehr drum kümmern. Das ist, stark verkürzt, die Devise zum ersten vollautomaischen Akkuscheinwerfer von Sitcom.

Nicht nur der Name des Sitcom-Scheinwerfers ist ungewöhnlich. Dennoch kann er überzeugen. Und zwar zunächst mit einer guten Haptik des kantig geformten Kunststoff-Gehäuses mit dem wahlweise schwarzen, weißen oder silbernen Aluminium-Dach. Die Kernkompetenz liegt freilich in der Sensortechnik. Der Sitcom ist der erste Akkuscheinwerfer, der vollautomatisch sensorgesteuert funktioniert. Einmal eingeschaltet, bleibt er bei normalem Tageslicht aus. Wird das Rad bewegt, schaltet er sich bei bedecktem Himmel oder in etwa Tunneln selbständig an. Bei dämmrigem Licht laut Anbieter zunächst mit maximal 20 Lux, in der Dunkelheit mit bis zu 50 Lux (normgerecht in 10 Metern Entfernung gemessen: 20 Lux). Außer in der Helligkeit passt er sich auch in der Leuchtweite an.

Unkompliziert und zuverlässig

Die Automatik reagiert jederzeit schnell und zuverlässig. Nur das Lichtfeld selbst darf gerne etwas breiter werden. Stellt man das Rad ab, geht der Sitcom nach rund 10 Sekunden in einen Standby-Modus und nach etwa 50 Sekunden schaltet er ab. Aus beiden Modi wacht er bei Bewegung sofort wieder auf. Das spart Strom und dehnt die Betriebsdauer auf bis zu 60 Stunden. Kümmern muss man sich nur darum, dass der doppelte Li-Ion-Akku per Micro-USB-Anschluss gelegentlich aufgeladen wird. Die Lenker-Halterung ist universell und schnell montiert, der Scheinwerfer ebenfalls. Der Sitcom ist ein intelligenter, empfehlenswerter Sorglos-Scheinwerfer, den man im Betrieb fast vergessen kann – aber bitte nicht am abgestellten Fahrrad.

Preis: 59,50 Euro (im Set mit Akku-Rücklicht).

Weitere Infos zum Produkt: www.sitcom.bike

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