Test & Technik

Schneller Regenschutz für Radler

Drachenhaut-Erfinderin Sabine Feist führt ihr Produkt vor
Drachenhaut-Erfinderin Sabine Feist führt ihr Produkt vor

Crowdfunding für „Drachenhaut“ – Schutz für Regenradfahrer

Regenbekleidung ist praktisch; aber nur, wenn man sie im richtigen Moment zur Hand hat. Oft überrascht einen bei der kurzen Strecke in der Stadt der Regen unerwartet. Dann ist es toll, wenn man etwas Kleines wie die Drachenhaut zur Hand hat.

Drachenhaut ist der Name eines innovativen Regenschutzes, den die Architektin Sabine Feist entwickelt hat. Das Teil wird wie eine Schürze angezogen und mittels Schlaufen am Lenker befestigt. Dadurch bildet die Drachenhaut ein Minidach über den Oberschenkeln und hält sie so vor Wind und Regen geschützt. Und das Wichtigste: Der Regenschutz ist in Sekundenschnelle an- und ausziehbar.

Im Moment sucht die Entwicklerin auf Startnext nach Unterstützern. Für die erste Kleinserie (300 Exemplare) benötigt Feist 7500 Euro. Die Drachenhaut kann auch direkt vorbestellt werden und falls das Crowdfundingziel bis zum 14. Dezember 2017 erreicht ist, erhalten die Interessenten die Innovation noch vor Weihnachten.

Die Idee hinter der Drachenhaut

Sabine Feist ist selbst leidenschaftliche Radfahrerin. Sie war unzufrieden mit hässlichen Regenponchos und umständlichen -hosen. Dann kam ihr die Idee zum Regenbeinschutz, den sie aus den Resten eines kaputten Zeltes entwarf. „Als Architektin war es mir dabei wichtig, dass sowohl Funktion als auch Design stimmen. Da beim Radfahren in der City der gewonnene Zeitvorsprung eine große Rolle spielt, war ein wichtiges Entwicklungskriterium, dass der Regenschutz schnell an- und ablegbar ist und wenig Aufwand beim Mitnehmen, Trocknen und Aufbewahren macht. Zudem wollte ich auch ressourcenschonend und möglichst nachhaltig agieren. So war schnell klar, dass die der Natur entlehnte Flügelform optimalen Materialeinsatz an den richtigen Stellen garantiert und dass ein mit Silikon beschichteter Ballonstoff die umweltfreundlichste Variante darstellt, die zugleich wind- und regendicht, sowie leicht und klein einzupacken ist.“

Mehr Sichtbarkeit

Klasse: Es gibt auch Modelle aus lichtreflektierendem Stoff, die die Sichtbarkeit des Radfahrers deutlich erhöhen. Die ersten Drachenhäute werden in einer kleinen Näherei in Markdorf am Bodensee produziert. Eine Drachenhaut kostet ab 35 Euro.

Hier ist die Kampagne zu finden: www.startnext.com/drachenhaut

Weitere Infos auch unter www.drachenhaut.bike und www.facebook.com/drachenhaut

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